Winfried Möller: “Wie beurteilen Sie die Möglichkeiten zur Realisierung eines Bades gemeinsam mit Flensburg, dem Kreis, Glücksburg und Wees (s. FlensburgerTageblatt v. 12.03.01)?
Werden Sie sich für diese m. E. sinnvolle Lösung und einmalige Chance einsetzen?“ John Witt: “Bei Planungen dieser Größenordnung und überregionaler Bedeutung sollen auch die Nachbargemeinden mit einbezogen
werden. Dieses ist auch u.a. vom damaligen Tourismusminister Klaus Buß 1999 in Glücksburg empfohlen worden. Denkbar wäre zum Beispiel eine unterschiedliche Gewichtung der verschiedenen Anforderungen an ein modernes
Bad (Sport, Wellness, Erholung, Fun usw.) in Glücksburg und Flensburg. Vor Aufnahme weiterer Planungen ist jedoch als erstes der tatsächliche Sanierungsbedarf des Wellenbades festzustellen und eine seriöse
Marktanalyse zur Ermittlung möglicher Besucherzahlen vorzunehmen. Zudem sollte ein solches Projekt in Glücksburg unbedingt in ein zu erstellendes Stadtentwicklungskonzept eingebunden werden, bei dem natürlich auch
die Interessen der Nachbargemeinden berücksichtigt werden müssen.“ Gyde Diederich: “Wie stehen Sie zur Agenda 21 und deren Umsetzung in Glücksburg?” John Witt: “Gemäß § 28.3 des Schlußdokumentes der
UN-Konferenz von 1992 soll jede Kommunalverwaltung in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale Agenda 21"
beschließen. Lösungsmöglichkeiten würden sich über die kommunalen Ausschüsse oder einen Sonderausschuß "Agenda 21" ergeben. Z. B. könnte zum Pflichtinhalt der
Tagesordnung der Ausschüsse der Punkt "Agenda 21" gemacht werden.” |