Bürgermeisterwahl Glücksburg (Ostsee)

John Witt, Bürgermeisterkandidat in Glücksburg 2001


John Witt (freier Kandidat), 44 Jahre, Verwaltungsfachangestellter

John Witt (freier Kandidat), 44 Jahre, Verwaltungsfachangestellter bei der Stadtverwaltung Bredstedt, auf die Frage zum Interesse an einem Internet-Forum zur Bürgermeisterwahl:

"An der Einrichtung eines Forums im Internet, in dem die Glücksburger Bürgerinnen und Bürger Fragen an die Bürgermeisterkandidaten stellen können, wäre ich interessiert. Ich würde mich an dieser Aktion beteiligen."

Winfried Möller:

"Wie beurteilen Sie die Möglichkeiten zur Realisierung eines Bades gemeinsam mit Flensburg, dem Kreis, Glücksburg und Wees (s. FlensburgerTageblatt v. 12.03.01)?

Werden Sie sich für diese m. E. sinnvolle Lösung und einmalige Chance einsetzen?"

John Witt:

"Bei Planungen dieser Größenordnung und überregionaler Bedeutung sollen auch die Nachbargemeinden mit einbezogen werden. Dieses ist auch u.a. vom damaligen Tourismusminister Klaus Buß 1999 in Glücksburg empfohlen worden.
Denkbar wäre zum Beispiel eine unterschiedliche Gewichtung der verschiedenen Anforderungen an ein modernes Bad (Sport, Wellness, Erholung, Fun usw.) in Glücksburg und Flensburg.
Vor Aufnahme weiterer Planungen ist jedoch als erstes der tatsächliche Sanierungsbedarf des Wellenbades festzustellen und eine seriöse Marktanalyse zur Ermittlung möglicher Besucherzahlen vorzunehmen.
Zudem sollte ein solches Projekt in Glücksburg unbedingt in ein zu erstellendes Stadtentwicklungskonzept eingebunden werden, bei dem natürlich auch die Interessen der Nachbargemeinden berücksichtigt werden müssen."

Gyde Diederich:

"Wie stehen Sie zur Agenda 21 und deren Umsetzung in Glücksburg?"

John Witt:

"Gemäß § 28.3 des Schlußdokumentes der UN-Konferenz von 1992 soll jede Kommunalverwaltung  in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine "kommunale Agenda 21" beschließen.       Lösungsmöglichkeiten würden sich über die kommunalen Ausschüsse oder einen Sonderausschuß "Agenda 21" ergeben.

 Z. B. könnte zum Pflichtinhalt der Tagesordnung der Ausschüsse der Punkt "Agenda 21" gemacht werden."